Als Autorin des Buches „Happy Hippotrophie – Mein Leben mit Adipositas, Liebe, Chips und Schokolade“
erzähle ich meine eigene Geschichte – ehrlich, humorvoll und manchmal auch mit Schokofingerabdrücken
Es gab Arzttermine, bei denen man mir sagte, da könne man nichts machen. Ich habe beschlossen, das nicht zu glauben. Zum Glück traf ich später eine Ärztin, die genauer hinsah, und ein Adipositaszentrum, das mich ernst nahm. Die Entscheidung für eine Magenverkleinerung war kein leichter Weg. Sie war der Startschuss. Laufen musste ich selbst.
Ich habe gelernt, meinen Körper neu kennenzulernen. Anders zu essen. Dranzubleiben, auch wenn es nervt. Und ja, irgendwann stand die Zahl auf der Waage still. Besonders untenrum. Bis klar war, dass da mehr dahintersteckt. Eine genetische Fettverteilungsstörung. Nichts, was man mit Disziplin wegtrainiert. Glaub mir, ich habe es versucht.
Also ging es weiter. Gespräche, Entscheidungen, plastische Chirurgie. Mit jedem Eingriff wurde nicht nur Gewebe weniger, sondern auch Gewicht, das ich jahrelang mit mir herumgetragen habe. Nicht nur körperlich.
Aber diese Seite hier ist mehr als eine Geschichte über meinen Körper. In meinem Kopf gibt es regelmäßig bunte Explosionen. Ideen, Figuren, Texte, ganze Welten. Ich bin Illustratorin, Autorin, Künstlerin. Kreativität war schon immer da, auch in den schwersten Zeiten. Vielleicht sogar besonders dann.
Hier geht es also nicht nur um Gesundheit und Heilung. Es geht um Farben. Um Gedanken, die plötzlich zu Geschichten werden. Um Bilder, die aus dem Nichts auftauchen und bleiben wollen.
Ich mache das nicht für Applaus. Nicht für ein Ideal. Ich mache es, weil ich mich bewegen will, ohne Schmerzen. Weil ich leben will, ohne mich ständig zu verstecken. Und weil all das zusammengehört. Mein Körper. Mein Weg. Meine Kunst.
Mein Weg ist noch nicht fertig. Aber ich gehe ihn. Schritt für Schritt. Und während ich weitergehe, entstehen neue Ideen. Vielleicht genau jetzt schon die nächste.
Um meine gesundheitlichen Ziele weiter zu erreichen, führte ich bereits mehrere Operationen durch.
Seit der ersten Liposuktion (Fettabsaugung) an meinen Beinen begleitet mich die Rotenburger Kreiszeitung auf diesem Abschnitt meines Weges. In regelmäßigen Berichten wird nicht nur meine persönliche Erfahrung dokumentiert, sondern auch Ärzte und Experten kommen zu Wort, um fundierte medizinische Einblicke zu geben.
Mein Leben mit Adipositas, Liebe, Chips und Schokolade
Ich nehme dich mit auf die Achterbahnfahrt meines Lebens und erzähle von den Herausforderungen von 220 Kilo auf der Waage und den kleinen und großen Wendepunkten, die alles verändert haben.
Einer dieser Wendepunkte war meine Magenverkleinerung durch einen Schlauchmagen – eine Entscheidung, die vieles erleichtert hat, aber kein Wundermittel ist. Außerdem leide ich unter Lipohypertrophie, einer Erkrankung, die ähnlich wie Lipödeme ist und ganz eigene Herausforderungen mit sich bringt.
Ich unterstütze ehrenamtlich die Adipositas Selbsthilfegruppe Rotenburg (Wümme). Nicht, weil ich alles weiß. Sondern weil ich weiß, wie es sich anfühlt.
Ich kenne die Zweifel und diese Gespräche, nach denen man sich kleiner fühlt als vorher. Genau deshalb möchte ich da sein. Zuhören. Mut machen.
Ich engagiere mich, weil das Thema mich betrifft. Und weil ich glaube, dass echte Begegnung manchmal mehr verändert als jeder gut gemeinte Ratschlag.
Manchmal erzähle ich meine Geschichte nicht nur hier, sondern auch ins Mikrofon. Ich war zum Beispiel bei den Kilohelden zu Gast und in einem Interview der Evangelischen Kirche Niedersachsen.
In Podcasts spreche ich offen über meinen Weg, über Zweifel, Entscheidungen und das, was danach kommt. Ungefiltert, ehrlich und ohne Hochglanz.
Wenn du also lieber zuhörst als liest, findest du mich auch dort.